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Zimmerer Innung Biberach
Zimmererinnung Biberach
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Zimmerer Innung Biberach
Positionierungshilfe
Aktuell im September 2017
 
Berufsfindung einmal ganz anders
Zimmerer-Innung Biberach informiert mit einem Theaterstück


Ochsenhausen - Wie finde ich meinen eigenen Weg im Leben? Dies ist bei der Berufswahl eine zentrale Frage. Für Jugendliche bedeutet sie oft die erste große Entscheidung, die sie in Ihrem Leben selbst treffen müssen. Wie sie damit umgehen können, soll durch das hintergründige Theaterstück "Hans im Glück" erleichtert werden.
Der Architekt, Zimmermeister und "Theaterer" Richard Betz stellte es am Montag, den 20.02.2017, in der Realschule Ochsenhausen im Auftrag der Zimmererinnung Biberach vor. Das Stück dauerte rund achtzig Minuten, in denen die Schüler ruhig und gespannt die Vorstellung verfolgten - bei 140 Acht und Neuntklässlern eine reife Leistung.
Der Inhalt des Stückes erzählt vom Zimmermeister Paul Ballmer. Dieser wird durch einen unerwarteten Brief in seine bewegte Vergangenheit zurück katapultiert. Während er Höhen und Tiefen seines Lebens erzählt, baut er auf der Bühne mit Säge und Megabohrer eine Brücke, die Leonardo da Vinci vor über 500 Jahren erfunden hat. Nach dem Errichten der Brücke wird dann zu guter Letzt nach altem Zimmermannsbrauch der Richtspruch gehalten.
In diesem Theaterstück flogen echte Späne. Die Jugendlichen bekamen einen fesselnden und interessanten Anstoß, sich mit dem Thema Berufs- und Lebensweg auseinander zu setzen. Das zeigten auch die zahlreichen Fragen im Nachgang. Eine Gruppe der jungen Zuschauer war so begeistert, dass sie gleich Hand anlegen wollte und die Brücke selbst einige Mal zerlegte und wieder aufbaute.
 
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Berufsorientierungstheater am 20. Februar 2017 in der Realschule Ochsenhausen: Vollbesetztes Haus und gespannte Aufmerksamkeit …   Der Architekt, Zimmermeister und "Theaterer" Richard Betz will mit seinem Stück "Hans im Glück" Jugendlichen dabei helfen, mit der Frage nach der eigenen Berufswahl besser umgehen zu können …
 

 
Zimmerer-Innung Biberach tritt beim Weihnachtsmarkt am 26.11.2016 in Biberach auf und wirbt für ihr Berufsbild
 
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Zimmererklatsch: Gepflegte Tradition vor imposanter Kulisse   Zimmererkapelle: Einzigartig in Baden-Württemberg – die eigene Musikkapelle
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Zimmerersterne: Noch schnell den Schmuck für den Weihnachtsbaum sägen …   Zimmerersternchen: Selbst die Kleinsten lassen sich nicht abhalten
 

 
Pressemitteilung

86 Zimmerer erhalten ihre Gesellenbriefe
Erster Ausbildungspreis der Innung Biberach geht an Jakob Weiß


BIBERACH - Bei der Lossprechungsfeier der Zimmererinnungen Biberach und Ravensburg haben im Kompetenzzentrum Holzbau und Ausbau 86 junge Zimmerer ihre Gesellenbriefe erhalten. Jakob Weiß (Holzbau Walser, Bad Schussenried) bekam als ersten Ausbildungspreis von der Innung Biberach einen nagelneuen VW UP ein Jahr lang zum Fahren. Preise der Innung Ravensburg erhielten Maximilian Merk (Merk, Bad Wurzach) und Thilo Schneider (Weizenegger, Bad Wurzach) und Anna Kleiser (Milkau Holzbau, Mühlheim) als Absolventin des Biberacher Modells.

Mit dem "Biberacher Modell" bietet die Hochschule Biberach in Kooperation mit dem Zimmerer-Ausbildungszentrum (ZAZ) Biberach eine bisher einmalige duale Ausbildungsmöglichkeit von Handwerk und Studium an. Die Absolventen werden zum Zimmerer und Zimmermeister ausgebildet und gleichzeitig zum Ingenieur. Sie schließen mit dem Bachelor of Engineering ab. "Mit dem ‚Biberacher Modell' hat Biberach die Nase schon ganz weit vorne", lobte Renate Granacher- Buroh, Leiterin der Karl-Arnold- Schule, die Kooperation. Berufliche und akademische Bildung würden auf Landes- und Bundesebene gleichgestellt. "Das zeigt sich daran, dass im Deutschen Qualifikationsrahmen das Abitur und eine abgeschlossene duale Ausbildung" auf derselben Niveaustufe geführt würden.

"Sie sind Handwerker", resümierte Kreishandwerksmeister Franz Manz an die neuen Gesellen gewandt, "und Sie blicken erhobenen Handwerkerhauptes in Ihre Zukunft", sie liege ihnen zu Füßen. Sie hätten ihre Lehrzeit abgeschlossen, aber nicht das Lernen und die Weiterbildung. Nichts mehr zu tun, hieße Stillstand "und Stillstand heißt Rückschritt, man wird von anderen überholt". Mit Beifall der rund 250 Gäste gab Franz Manz den jungen Zimmergesellen ein Zitat von Mahatma Gandhi mit auf den Weg: "Lebe, als würdest du morgen sterben, aber lerne, als würdest du ewig leben." Prüfungsvorsitzender Wolfgang Heber lobte die guten Ergebnisse und berichtete in seiner Statistik von steigenden Ausbildungszahlen.

Die Durchfallquote liege bei fünf Prozent. "Sie dürfen richtig stolz sein auf das, was Sie geschafft haben", bekannte der Ravensburger Obermeister Michael Kränzle. Und: "Sie sind zwar fertig", aber jetzt ginge es erst richtig los. Die Theorienote werde mit 40 Prozent gewertet und die praktische Prüfung mit 60 Prozent, erläuterte Max Steigitzer, Obermeister von Biberach. Der Zimmermannsberuf sei ein "anständiger" Beruf und das Tragen der Zimmermannskluft verpflichte zum Anstand. "Ihr tragt Verantwortung gegenüber Bauherren und anderen", gab Bernhard Otto, Leiter des ZAZ, den Prüflingen mit auf den Weg.

Von der Innung Biberach schlossen 24 Absolventen die Gesellenprüfung ab und von der Ravensburger Innung waren es 42. Das "Biberacher Modell" der dualen Ausbildung absolvierten 20 Prüflinge. Die Zimmererkapelle mit Organisator Karl Maiggler und Dirigent Franz Frankenhauser sorgte mit ihren Musikstücken für eine festliche Umrahmung der Lossprechungsfeier.

Die Absolventen aus dem Kreis Biberach:
Maximilian Föhr (Scheffold, Laupheim), Sven Gaßebner (Schmid, Mietingen), Jonas Gmeiner (Walser, Bad Schussenried), Michael Göppel (Kuhn, Ummendorf), Yannick Grauer (Pfänder, Ochsenhausen), Jonathan Hafner (Vogel, Ertingen), Franziska Hagel (Schafitel, Ochsenhausen), Niklas Kies (Wieland, Mittelbiberach), Adrian Laux (Küchle, Kirchberg), Marcel Miller (Hummler, Schemmerhofen), Jannis Odenwäller (Wiedmer, Achstetten), Lukas Rehberg (BWB, Riedlingen), André Reich (Jäger, Rot), Michael Ruß (Rettich, Tiefenbach), Tobias Schlander (Jäger, Rot), Michael Schneck (BWB, Riedlingen), Simon Seidel (Scheffold, Laupheim), Nico Straub (Ostwald & Decker, Warthausen) und Benjamin Wagner (Geißer, Maselheim).
Belobigungen: Benedikt Gehring (Schafitel, Ochsenhausen), Florian Geist (Weiss, Dettingen), Stefan Leidig (Sälzle, Biberach) und Lukas Pfarr (Maiggler, Stafflangen).
Preis mit Halsschlaufe: Jakob Weiß (Walser, Bad Schussenried)
Ausbildungspreise der Innung Biberach: 1. Preis Auto - Jakob Weiß (Walser, Bad Schussenried), 2. Preis Gutschein 250,00 € - Lukas Pfarr (Maiggler, Stafflangen) und 3. Preis Gutschein 125,00 - Benedikt Gehring (Schafitel, Ochsenhausen)
 
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Als Prüfungsbester der Innung Biberach erhielt Jakob Weiß (rechts) aus der Hand von Obermeister Max Steigitzer (links) den Schlüssel für den Zimmerer-Up. Mit ihm freut sich sein Chef Rainer Walser.   Voll besetztes Haus bei der Übergabe der Gesellenbriefe an die Biberacher Absolventen
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Die frisch gekürten Gesellen beim "Zimmererklatsch"   Prüfungsvorsitzender Wolfgang Heber verkündete in launiger Weise die Ergebnisse
  

 
Max Steigitzer ist neuer Obermeister
Zimmerer freuen sich über stabile Ausbildungszahlen


Biberach – Bei der Mitgliederversammlung der Zimmerer-Innung Biberach stand die Wahl des Vorstands im Mittelpunkt. Als neuer Obermeister erhielt der Maselheimer Max Steigitzer für drei Jahre das Vertrauen. Mit einem Dankeschön für sein großes En-gagement in der Innung wurde sein Vorgänger Dietmar Hagel verabschiedet. Fachin-formationen, Nachwuchswerbung und Jahresplanung waren inhaltliche Schwerpunkte.

"2015 ist für unser Gewerk überwiegend gut gelaufen" stellte der stellvertretende Ober-meister Alfred Traub fest. Mit einer positiven Note bewertete er auch das Rege Leben in der Innung: Ein Schwerpunkt waren Fortbildungen zu Themen wie Sicherheit am Bau und die Organisation der betrieblichen Abläufe. Die gut besuchte Reise Anfang März in die Schweiz brachte interessante Einblicke in das Fachthema Bauen mit Holzkonstruktionen: Beeindruckend der nachhaltige Wohnungsbau in sechsgeschossiger Bauweise oder ein stüt-zenfreier Kuppelbau mit 120 Meter Durchmesser.

Ein besonderes Augenmerk legen die Zimmerer schon seit Jahren auf die Gewinnung von Nachwuchskräften: Als besonderen Anreiz und Belohnung für gute Leistungen dürfen die jeweils Besten der Gesellenprüfung ein Jahr lang kostenlos einen VW Up fahren. Ergänzend lobt die Biberacher Innung ab 2016 Geldpreise für die Zweit- und Drittplazierten aus.

Anerkennende Worte fand Claus Moser als zweiter stellvertretender Obermeister für den ausscheidenden Dietmar Hagel. In den zehn Jahren seines Wirkens als Obermeister habe er mit großem Engagement viele neue Ideen eingebracht. Diskussionen, interessante Fachthemen und auch der Spaß seien nicht zu kurz gekommen. Abschließend präsentierte Fabian Bacher, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Biberach, das solide Zahlenwerk der Innung.

Das neu gewählte Innungsteam: Neben Obermeister Max Steigitzer erhielten als seine Stellvertreter Alfred Traub, Daugendorf und Claus Moser, Warthausen das Vertrauen. Schriftführer bleibt Anton Munding, Unlingen, Lehrlingswart Frank Hepp, Äpfingen und Öf-fentlichkeitsbeauftragter Dieter Wieland, Mittelbiberach. Weitere Vorstandsmitglieder sind Rolf Blatter, Grüningen, Markus Geißer‚ Ellmansweiler, Rainer Gulde, Langenenslingen und Hubert Schafitel, Reinstetten. Karl Maiggler aus Stafflangen und Peter Rodi aus Mietingen wurden erneut zu Kassenprüfern bestellt.
 
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Mitgliederversammlung am 23.02.2016: Kreishandwerksmeister Franz Manz (von links) und Geschäftsführer Fabian Bacher gratulierten Neu-Obermeister Max Steigitzer, seinen beiden Stellvertretern Claus Moser (5.v.l.) und Alfred Traub (7.v.l.) sowie dem ganzen Innungsvorstand.
 

 
Ausflug der Zimmerer-Innung
Am 5. und 6. März 2015 reiste die Zimmerer-Innung Biberach in die Schweiz. Schwerpunkte der unterhaltsamen und beeindruckenden Fahrt war das Fachthema Bauen mit Holzkonstruktionen:
Im Züricher Zoo entstand jüngst mit dem Elefantenhaus ein Bauwerk der Größe XXL. Besonders augenfällig ist die große, geschwungene Dachkonstruktion. Beeindruckend auch als gutes Beispiel für nachhaltigen Wohnungsbau auch drei sechsgeschossige Wohngebäude aus Holz im "Züricher Freilager". Als weiteres Ziel wurde die größte Holzkuppel Europas unweit des Rheins in Pratteln besichtigt. In einem stützenfreien Kuppelbau von 32 m Höhe und 120 m Durchmesser werden Salzvorräte gelagert – ein weiterer Holzbau der Superlative!
 
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Die größte Holzkuppel Europas unweit des Rheins in Pratteln: In einem stützenfreien Kuppelbau von 32 m Höhe und 120 m Durchmesser werden Salzvorräte gelagert   Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Innungsausflugs in geselliger Runde
  

 
84 junge Zimmerleute erhalten ihre Gesellenbriefe
Lossprechungsfeier der Zimmerer-Innungen Biberach und Ravensburg


Biberach – Die Zimmerer-Innungen Biberach und Ravensburg haben gemeinsam die Lossprechung ihrer Lehrlinge gefeiert. Der beste Biberacher Junggeselle erhielt eine Belobigung und darf dafür ein Jahr lang kostenlos einen VW Up fahren.

Im Kompetenzzentrum in Biberach hatten sich insgesamt 84 frisch gebackenen Zimmerergesellinnen und -gesellen versammelt, überwiegend von Eltern und Angehörigen begleitet. In feierlichem Rahmen erhielten sie aus der Hand von Prüfungsleiter Wolfgang Heber und den Obermeistern der Zimmerer-Innungen Biberach und Ravensburg, Dietmar Hagel und Mi-chael Kränzle, ihre Gesellenbriefe. Natürlich wurde den Zuschauern auch ein zünftiger Zimmererklatsch dargeboten. Die Zimmererkapelle Biberach umrahmte die Zeremonie.

In ihren Grußworten betonten Oberstudiendirektorin Renate Granacher-Buroh, Leiterin der Karl-Arnold-Schule, Kreishandwerksmeister Franz Manz und der stv. Leiter des Zimmerer-ausbildungszentrums in Biberach, Bernhard Otto, die Bedeutung der dualen Partnerschaft zwischen Berufsschule und Betrieben. Unverständlich sei allen die derzeitige Diskussion in der Europäischen Union um den deutschen Meistertitel. Er sei ein Garant für die Qualität der Ausbildung und gegen Jugendarbeitslosigkeit.

Der beste Prüfling der Innung Biberach, Marian Dolderer (Ausbildungsbetrieb Schmid, Gutenzell) erhielt eine Belobigung und darf zudem ein Jahr lang kostenlos einen VW Up fahren. Voraussetzung ist lediglich, dass der Ausbildungsbetrieb Mitglied in der Zimmerer-Innung ist, der Gewinner einen gültigen Führerschein hat und die Spritkosten trägt.
 
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Obermeister Dietmar Hagel (links) beobachtet zufrieden die frisch gekürten Gesellen beim "Zimmererklatsch"  
   
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Als Prüfungsbester der Innung Biberach erhält Marian Dolderer aus der Hand von Obermeister Dietmar Hagel den Schlüssel für den Zimmerer-Up  
 
  
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter info@zimmererinnung-biberach.de zur Verfügung.
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